26. Spieltag Veritas vs. Pritzwalk 3:2
Veritas mit Kontertaktik im Prignitzderby erfolgreich
Quelle: www.prignitzer.de
WITTENBERGE - Knapp, aber verdient mit 3:2 (1:0) gewannen die Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese am Sonnabend das mit Spannung erwartete Prignitzderby in der Fußball-Landesklasse West gegen den Pritzwalker FHV. Damit revanchierten sich die Elbestädter für die knappe 0:1-Hinspielniederlage.
Bei ausgezeichneten äußeren Bedingungen sahen die knapp 200 Zuschauer eine ansehnliche und kurzweilige Partie. Die taktisch gut eingestellten und ihr Konzept bis zum Schlusspfiff durchziehenden Gastgeber ließen die optisch überlegenen Pritzwalker kommen, standen aber in der Abwehr sicher und starteten selbst einige erfolgversprechende Konterangriffe. In der 36. Minute nahm Steffen Stolz - aus allerdings abseitsverdächtiger Position - einen Haase-Pass auf und ließ dem herausstürzenden FHV-Keeper Kevin Torster keine Abwehrmöglichkeit. Mit 1:0 für Veritas ging es in die Pause.Nach dem Wechsel drückte Pritzwalk auf den Ausgleich, ließ aber im Angriff weiter die nötige Durchschlagskraft vermissen. Erst nach einer Stunde zog der Brasilianer Luiz eine scharfe Flanke vor das Veritas-Tor und Tobias Haack versenkte die Kugel aus wenigen Metern zum 1:1-Ausgleich im Netz. Gastgeber zeigen nach dem Ausgleich MoralNur zwei Minuten später hebelten Benjamin Kampehl und Stolz die Pritzwalker Abseitsfalle aus. Der diesmal sehr agile Steffen Stolz bediente Sebastian Fechner, der das Leder nur noch zum 2:1 einschieben brauchte. In der 66. Minute erhöhte Christian Münster sogar auf 3:1. Die Pritzwalker, bei denen Vogt mit seinem Versuch das Tor nur knapp verfehlte (63.), mussten den Rückstand erst einmal verdauen und hatten Glück, das Stolz (65.) und Münster (80.) weitere gute Möglichkeit für die Heimelf verpassten. Nach einem unnötigen Foul von Robin Haase im Strafraum versenkte Luiz schließlich den fälligen Elfer zum 2:3-Anschluss (90. +1). In der Schlussminute verfehlte der eingewechselte Tobias Bandke mit seinem Versuch von der Mittellinie nur ganz knapp das verwaiste Pritzwalker Tor."Wir haben die Pritzwalker Viererkette mit Diagonalpässen sehr gut ausgespielt und in der Abwehr gut gestanden. Diesmal hat die cleverere Mannschaft gewonnen", sagte Veritas-Keeper Martin Marx nach Abpfiff der 95 Minuten. Ganz anders sah es der genervte FHV-Keeper Kevin Torster, der unsinnigerweise permanent von einigen Zuschauern beleidigt wurde. "Wir haben unverdient verloren, waren fußballerisch heute klar die bessere Mannschaft", meinte Torster, der auch mit einigen Schiedsrichterentscheidungen haderte. Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Gehrke, Bartkowiak, Czarnofski, Artlich, Stolz (90.+2 Bürgel), Kampehl, Haase, Fechner (87. Barsewitz), Münster, Gückel (71. Bandke)Pritzwalk: Torster (Tor) - Meschter (87. Janott), Vogt, Huth (70. Kipper), Zielasko, Rohde, Blumenthal, Münch (60. Reiter), Haack, Wölfel, Luiz