12. Spieltag: Veritas vs. Falkensee

Nach der Pause kam es knüppeldick

 

Quelle: www.prignitzer.de

Wer sich als Anhänger vom FSV Veritas Wittenberge/Breese am Sonnabend auf ein tolles Landesklasse-Fußballspiel seiner Elf gegen den SV Falkensee/Finkenkrug II gefreut hatte, wurde bitter enttäuscht. Mit dem 0:5 (0:2) kassierten die stark ersatzgeschwächt und ohne Trainer Christian Krause angetretenen Gastgeber im Thälmann-Stadion die höchste Saisonpleite. Während die Gäste ihre Serie auf zehn Spiele ohne Niederlage ausbauten und den völlig verdienten Sieg ausgelassen feierten, schlichen die Grün-Roten gesenkten Hauptes in die Kabine. 

 

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Gefrustet: Gleich fünf Mal musste Veritas-Keeper Martin Mary den Ball aus dem Netz holen. Torsten Gottschalk
"Wir waren gut eingestellt, haben aber nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin ratlos", meinte Veritas-Torhüter und Kapitän Martin Marx nach der völlig verdienten Niederlage konsterniert. Routinier Jens Bartkowiak fand sogar deutlichere Worte. "Das ist das, was wir momentan spielen können. Mehr ist nicht drin."

In den ersten 30 Minuten neutralisierten sich beide Teams, doch schon bis dahin waren die Gäste dem Führungstreffer näher. Schließlich markierte Jan Steffens (31.) das 0:1. Kurz vor der Pause erhöhte FF-Torjäger Philipp-Morris Güttner sogar auf 0:2 (42.). 

Nach dem Wechsel die nächste kalte Dusche für Veritas. Stefan Romeis hatte keine Mühe, das Zuspiel zum 0:3 (48.) zu verwerten. Die Gastgeber hatten zuvor eine Abseitsposition reklamiert, die das Schiedsrichtertrio allerdings übersah.

Gehrke avanciert zum Pechvogel des Tages

Aber es kam noch dicker für das Heimteam. Nur drei Minuten später grätschte Veritas-Abwehrchef Martin Gehrke einen flach in den Strafraum geschlagenen Freistoß am verdutzten Marx vorbei zum 0:4 in die Maschen. Und Gehrke avancierte kurz darauf zum Pechvogel des Tages. Bei einem verlorenen Zweikampf, in dessen weiterer Folge Romeis zum 0:5 einnetzte (65.), verletzte sich der 22-Jährige an seiner lädierten Schulter und musste ausgewechselt werden. "Das war’s erst einmal", sagte Gehrke und bestätigte, dass er sich demnächst der längst fälligen Operation an der Schulter unterziehen wolle und Veritas damit vorerst nicht mehr zur Verfügung steht. Ein weiterer Rückschlag für den vom Verletzungspech schon arg gebeutelten FSV. 

Den Gastgebern muss man zu Gute halten, dass sie sich, trotz des aussichtslosen Rückstandes, bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Aber selbst der Ehrentreffer blieb Veritas mangels Torgefahr aus. Da auch die Gäste mit ihren weiteren Möglichkeiten nichts anzufangen wussten, blieb es beim 0:5.