Veritas vs. Löwenberg 4:1
Quelle: www.prignitzer.de
Veritas überzeugt beim 4:1
Mit einer guten Leistung und dem dritten Heimsieg der Saison verabschiedeten sich die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese für das Jahr 2011 von ihren heimischen Fans. Beim 4:1 (1:0) gegen den Löwenberger SV ließen die Platzherren nie einen Zweifel aufkommen, wer den an diesem Tag bei ungemütlichen Wetterbedingungen schwer zu bespielenden Rasen im Ernst-Thälmann-Stadion als Sieger verlassen würde.

Gewühl in Löwenberger Strafraum: Nach einer Ecke bringt Veritas-Akteur Benjamin Artlich (l.) den Ball nicht am Torwart der Gäste vorbei. Oliver Knoll
Das 4:1 gegen schwache Löwenberger war der achte Saisonerfolg des FSV Veritas in 14 Spielen. Dazu kommen zwei Unentschieden. "Mit 26 Punkten zu diesem Zeitpunkt hätte ich vor Beginn der Serie nicht gerechnet. Löwenberg war wirklich nicht stark, aber auch dann musst du erst mal vier Tore schießen". freute sich Veritas-Geschäftsführer Günter Scheminowski über das bisherige Abschneiden der Mannschaft.
Die tat sich gegen tief und sehr defensiv stehende Gäste zunächst schwer. "Das liegt uns nicht, aber wir haben es gut gelöst", sagte Veritas-Trainer Christian Krause. Seine Elf wartete ab. Suchte geduldig die Lücke in der Deckung der Löwenberger. Und fand sie mit Hilfe des Zufalls. Nach einem Pressschlag kommt der Ball zu Norman Hurlbrink, der mit einer Körpertäuschung Gegenspieler und Torwart schlecht aussehen lässt und sehr überlegt das 1:0 erzielt (25.).Der Bann war gebrochen, die Gegenwehr der Gäste noch nicht. Veritas-Torwart Martin Marx rettete mit einem Reflex bei einem Schuss aus Nahdistanz die knappe Pausenführung.Nach dem Wechsel dauerte es zehn Minuten, dann stellte der Tabellenfünfte mit einem Doppelschlag die Weichen endgültig auf Sieg. Zunächst erkämpfte sich Sebastian Gückel den Ball, lief auf das Löwenberger Tor zu und legte dann quer auf Kevin Lechleitner, der gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 2:0 trifft (55.). Zwei Minuten später schickt Hurlbrink erneut Lechleitner und der markiert das 3:0.Doch Löwenberg schöpft noch einmal Hoffnung. Dennis Wilke nutzt eine Unordnung in der Veritas-Deckung zum 3:1 (61.). Als aber Norman Hurlbrink - sah die 5. Gelbe Karte und fehlt im letzten Hinrundenspiel in Schenkenberg - nach einem schönen Pass von Christian Münster auf und davon zieht und das verdiente 4:1 erzielt (73.), sind die Hoffnungen der Gäste dahin."Es war ein verdienter Sieg. Wir waren in allen Belangen überlegen", sagte Christian Krause und freute sich, das seine Mannschaft endlich auch mal in einem Heimspiel etwas mehr überzeugte.

