Veritas vs. Löwenberg 4:1

Quelle: www.prignitzer.de

Veritas überzeugt beim 4:1

Mit einer guten Leistung und dem dritten Heimsieg der Saison verabschiedeten sich die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese für das Jahr 2011 von ihren heimischen Fans. Beim 4:1 (1:0) gegen den Löwenberger SV ließen die Platzherren nie einen Zweifel aufkommen, wer den an diesem Tag bei ungemütlichen Wetterbedingungen schwer zu bespielenden Rasen im Ernst-Thälmann-Stadion als Sieger verlassen würde.

 

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Gewühl in Löwenberger Strafraum: Nach einer Ecke bringt Veritas-Akteur Benjamin Artlich (l.) den Ball nicht am Torwart der Gäste vorbei. Oliver Knoll

 

Das 4:1 gegen schwache Löwenberger war der achte Saisonerfolg des FSV Veritas in 14 Spielen. Dazu kommen zwei Unentschieden. "Mit 26 Punkten zu diesem Zeitpunkt hätte ich vor Beginn der Serie nicht gerechnet. Löwenberg war wirklich nicht stark, aber auch dann musst du erst mal vier Tore schießen". freute sich Veritas-Geschäftsführer Günter Scheminowski über das bisherige Abschneiden der Mannschaft.

Die tat sich gegen tief und sehr defensiv stehende Gäste zunächst schwer. "Das liegt uns nicht, aber wir haben es gut gelöst", sagte Veritas-Trainer Christian Krause. Seine Elf wartete ab. Suchte geduldig die Lücke in der Deckung der Löwenberger. Und fand sie mit Hilfe des Zufalls. Nach einem Pressschlag kommt der Ball zu Norman Hurlbrink, der mit einer Körpertäuschung Gegenspieler und Torwart schlecht aussehen lässt und sehr überlegt das 1:0 erzielt (25.).

Der Bann war gebrochen, die Gegenwehr der Gäste noch nicht. Veritas-Torwart Martin Marx rettete mit einem Reflex bei einem Schuss aus Nahdistanz die knappe Pausenführung.

Nach dem Wechsel dauerte es zehn Minuten, dann stellte der Tabellenfünfte mit einem Doppelschlag die Weichen endgültig auf Sieg. Zunächst erkämpfte sich Sebastian Gückel den Ball, lief auf das Löwenberger Tor zu und legte dann quer auf Kevin Lechleitner, der gegen die Laufrichtung des Torwarts zum 2:0 trifft (55.). Zwei Minuten später schickt Hurlbrink erneut Lechleitner und der markiert das 3:0.

Doch Löwenberg schöpft noch einmal Hoffnung. Dennis Wilke nutzt eine Unordnung in der Veritas-Deckung zum 3:1 (61.). Als aber Norman Hurlbrink - sah die 5. Gelbe Karte und fehlt im letzten Hinrundenspiel in Schenkenberg - nach einem schönen Pass von Christian Münster auf und davon zieht und das verdiente 4:1 erzielt (73.), sind die Hoffnungen der Gäste dahin.

"Es war ein verdienter Sieg. Wir waren in allen Belangen überlegen", sagte Christian Krause und freute sich, das seine Mannschaft endlich auch mal in einem Heimspiel etwas mehr überzeugte.

13. Spieltag: Neuruppin II vs. Veritas 2:6

FUSSBALL-LANDESKLASSE: Klare Sache für Veritas

Erfahrung setzt sich gegen Jugend durch

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

NEURUPPIN - Der Landesklasseelf des FSV Veritas Wittenberge gelang nach der jüngsten Heimspielpleite gegen den SV Falkensee/Finkenkrug II am Sonnabend beim MSV Neuruppin II ein 6:2 (3:1)-Erfolg. Schon nach 20 Spielminuten zeichnete sich ein Sieg der Prignitzer ab. Denn beim ersten Veritas-Angriff patzte die MSV-Abwehr, da konnte Heimkeeper Sebastian Schlieter aber noch das 0:1 verhindern. Wenig später jedoch schlug es ein. Ein weiter Einwurf wurde verlängert, Sebastian Gückel stand mutterseelenallein am langen Pfosten, schoss ein. Nur wenig später trafen Gückel nach einem Freistoß und Norman Hurlbrink nach einer MSV-Ecke zum 0:3. Das Team der Fontanestädter fing sich nach diesem Rückstand etwas und schaffte per Foulstrafstoß durch Enrico Pfefferle das 1:3. Auch Förmer und Barnebeck hatten Chancen. Nach der Pause wollte der MSV II noch einmal angreifen, aber das 1:4 (47.) durch Gückel, erneut nach einem langen Einwurf, brachte die Entscheidung. Veritas zog sich zurück und Benjamin Artlich sowie der eingewechselte Tobias Ploigt be-straften die Fehler der Neuruppiner mit dem 1:5 und 1:6. Nico Wagner gelang dann mit dem 2:6 für die Platzherren nur noch etwas Ergebniskosmetik. (rom/ep)

 

12. Spieltag: Veritas vs. Falkensee

Nach der Pause kam es knüppeldick

 

Quelle: www.prignitzer.de

Wer sich als Anhänger vom FSV Veritas Wittenberge/Breese am Sonnabend auf ein tolles Landesklasse-Fußballspiel seiner Elf gegen den SV Falkensee/Finkenkrug II gefreut hatte, wurde bitter enttäuscht. Mit dem 0:5 (0:2) kassierten die stark ersatzgeschwächt und ohne Trainer Christian Krause angetretenen Gastgeber im Thälmann-Stadion die höchste Saisonpleite. Während die Gäste ihre Serie auf zehn Spiele ohne Niederlage ausbauten und den völlig verdienten Sieg ausgelassen feierten, schlichen die Grün-Roten gesenkten Hauptes in die Kabine. 

 

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Gefrustet: Gleich fünf Mal musste Veritas-Keeper Martin Mary den Ball aus dem Netz holen. Torsten Gottschalk
"Wir waren gut eingestellt, haben aber nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Ich bin ratlos", meinte Veritas-Torhüter und Kapitän Martin Marx nach der völlig verdienten Niederlage konsterniert. Routinier Jens Bartkowiak fand sogar deutlichere Worte. "Das ist das, was wir momentan spielen können. Mehr ist nicht drin."

In den ersten 30 Minuten neutralisierten sich beide Teams, doch schon bis dahin waren die Gäste dem Führungstreffer näher. Schließlich markierte Jan Steffens (31.) das 0:1. Kurz vor der Pause erhöhte FF-Torjäger Philipp-Morris Güttner sogar auf 0:2 (42.). 

Nach dem Wechsel die nächste kalte Dusche für Veritas. Stefan Romeis hatte keine Mühe, das Zuspiel zum 0:3 (48.) zu verwerten. Die Gastgeber hatten zuvor eine Abseitsposition reklamiert, die das Schiedsrichtertrio allerdings übersah.

Gehrke avanciert zum Pechvogel des Tages

Aber es kam noch dicker für das Heimteam. Nur drei Minuten später grätschte Veritas-Abwehrchef Martin Gehrke einen flach in den Strafraum geschlagenen Freistoß am verdutzten Marx vorbei zum 0:4 in die Maschen. Und Gehrke avancierte kurz darauf zum Pechvogel des Tages. Bei einem verlorenen Zweikampf, in dessen weiterer Folge Romeis zum 0:5 einnetzte (65.), verletzte sich der 22-Jährige an seiner lädierten Schulter und musste ausgewechselt werden. "Das war’s erst einmal", sagte Gehrke und bestätigte, dass er sich demnächst der längst fälligen Operation an der Schulter unterziehen wolle und Veritas damit vorerst nicht mehr zur Verfügung steht. Ein weiterer Rückschlag für den vom Verletzungspech schon arg gebeutelten FSV. 

Den Gastgebern muss man zu Gute halten, dass sie sich, trotz des aussichtslosen Rückstandes, bis zum Schlusspfiff nicht aufgaben. Aber selbst der Ehrentreffer blieb Veritas mangels Torgefahr aus. Da auch die Gäste mit ihren weiteren Möglichkeiten nichts anzufangen wussten, blieb es beim 0:5.

11. Spieltag: Friesack vs. Veritas 2:1

Veritas verliert in Friesack

 

Mit einer 1:2 Niederlage machte sich die Mannschaft des FSV Veritas Wittenberge/ Breese auf den Weg nach Wittenberge.

Das Spitzenspiel des Spieltages (Zweiter gegen Dritter) stand für Veritas unter keinem guten Stern.

Neben den Langzeitverletzten Nörren, Lechleitner und Bandke fehlte Artlich auf Grund seiner 5. gleben Karte.

Kurz vor dem Anpfiff kam es dann noch dicker. Abwehrchef Gehrke musste passen. Eine Verletzung aus dem Training brach beim Warmmachen wieder auf und verhinderte einen Einsatz.

Damit stand erneut Trainer Krause in der Anfangsformation und auf der Bank nahm zunächst Tobi Ploigt platz.

Sichtlich geschockt vom Verletzungspech stand Veritas in der gesamten ersten Hälfte vollkommen auf dem Schlauch. Friesack übernahm sofort die Initiative und bestimmte das Spielgeschehen. Klare Chancen blieben aber zunächst Mangelware. In der 20. Minute breitete ein haarsträubender Fehler von Barsewitz den Weg zum 1:0 für die Gastgeber. Ein Abschlag wurde per Kopf verlängert. Der Veritasverteidiger, der ansonsten ein solides Spiel machte, war als erster am Ball schlug allerdings über das Leder und der Friesacker Stürmer lief allein auf Marx zu und vollendete sicher.

Jetzt gingen die Köpfe der Gäste nach unten und Friesack legte nach. Nach einer Flanke von der rechten Seite konnte Bolsmann zunächst noch klären. Im Nachschuss ließ ein Friesacker Mittelfeldspieler Marx keine Chance und hämmerte den Ball aus 5m unter die Latte.

Mit 0:2 aus Sicht der Gäste ging es in die Pause. Das Spiel schien gelaufen und niemand der vielleicht 50 Zuschauer traute Veritas noch etwas zu.

Krause motiverte sein Team in der Pause noch einmal und nach dem Wechsel stand plötzlich ein ganz anderes Team aus Wittenberge auf dem Platz.

Veritas war jetzt klar Feldüberlegen und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Friesack tauchte nur noch durch sporadische Konter vor Marx auf.

Die erste 100%ige Chance auf den Anschlusstreffer hatte Fechner. Nach einem butterweichen Zuspiel von Siodla-Bober hätte er sich die Ecke aussuchen können, doch er drosch den Ball aus 7m über das Tor. 

Keine 10 min später lag der Ball im Tor von Friesack. Nach einem Fernschuss von Hurlbrink rutschte dem Torwart der Gastgeber das Leder durch die Arme und trudelte über die Line. Alle hatten es gesehen, nur das Schiedrichtergespann nicht.  Es gab den klaren Treffer nicht. Veritas steckte nicht auf und 5 min später lag der Ball erneut im Tor der Gastgeber. Nach schöner Krause-Flanke hatte Fechner per Kopf vollendet. Doch auch Diesesmal fand der Treffer keine Anerkennung. Angeblich soll Fechner im Abseits gestanden haben. Veritas machte weiter und erspielte sich weitere Topchancen. Zweimal mal hatte Kampehl den Anschluss auf dem Kopf. Seiner erster Versuch strich hauchdünn am langen Pfosten vorbei und der Zweite landete an der Latte. Dann war es Münster der nach schöner Kombination 10 m vor dem Tor frei Schussbahn hatte. Auch er verzog knapp. in der nächsten Szene behinderten sich Barsewitz und Fechner gegenseitig und schafften es nicht, den Ball aus einem Meter im Tor unterzubringen. Kurz vor Schluss dann doch noch der Anschlusstreffer. Fechner setzte sich im Strafraum druch und passte in die Mitte zu Münster. Dieser hatte keine Probleme zum 1:2 einzuschieben.

Jetzt stürmte bei den Gästen sogar Marx mit doch mehr als ein Schuss von Hurlbrink kam nicht mehr heraus. Auf der Gegenseite hätte es in der Nachspielzeit einen Elfmeter geben können. Aber auch hier blieb die Pfeiffe des unparteiischen stumm.

So blieb es am Ende beim schmeichelhaften Heimsieg für die Fliederstädter und Veritas rutschte auf den 4 Tabellenplatz ab.

 

 

10. Spieltag: Fohrde vs. Veritas

Auswärtssieg in Fohrde

Mit einem 2:0 Auswärtssieg kehren die Krause-Schützlinge aus Fohrde zurück. Die Tore für Veritas erzielten Siodla-Bober und Hurlbrink.

Das war es aber auch an positiven Nachrichten. Die Personalsituation hat sich auch in dieser Woche weiter zugespitzt. Mit Artlich kehrte zwar eine Stammkraft zurück mit Bandke meldete sich aber ein weiterer Spieler mit Knieproblemen bis zur Winterpause ab. Neben den verletzten Nörren und Lechleitner fehlten außerdem Fechner, Gückel und Münster. So reiste Veritas nur mit elf Spielern nach Fohrde. Unter diesen elf war Karsten Wenschauer von den alten Herren. Auf der Bank saßen Trainer Krause und Co-Trainer Fenske. Durch Verletzungen von Ploigt und Artlich, der ausserdem in diesem Spiel die 5. gelbe Karte sah, kamen beide zum Einsatz. Krause bereits in der ersten Halbzeit und Fenske 3 min. vor dem Ende. 
Damit dürfte Fenske mit 53 Jahren der älteste Debütant in der Veritas Männermannschaft aller Zeiten sein.

Krause wurde sogar zum Matchwinner. Er bereitete beide Tore vor.

Am Ende muss man sich bei den alten Kämpen und einem starkem Marx bedanken. Er hielt mit tollen Paraden seinen Kasten sauber und somit den Sieg fest.

Im Endeffekt ist es aber ein Armutszeugnis für den Wittenberger Fussball, wenn man nur durch den Einsatz von Trainer, Co-Trainer und Spielern aus den alten Herren überhaupt 11 Leute auf dem Platz bekommt. Vielleicht sollten alle Vereinsmitglieder, angefangen vom Vorstand über die Trainer bis hin zu den Spielern, überlegen ob nicht jeder einzelne etwas mehr für den Verein geben kann...

09. Spieltag Veritas vs. Garz/ Hoppenrade 2:1


Einen glücklichen 2:1 (1:0)-Heimsieg landete der FSV Veritas Wittenberge/Breese am 9. Spieltag in der Fußball-Landesklasse West gegen Aufsteiger SV Garz/Hoppenrade. Benjamin Kampehl brachte die Gastgeber mit zwei Treffern in Front, Daniel Klukas gelang vor 200 Zuschauern im Ernst-Thälmann-Stadion der Ehrentreffer für den Neuling.
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"Garz hat gut gekämpft", zollte Veritas-Trainer Christian Krause dem Neuling für seinen couragierten Auftritt ein Lob. "Wir haben diesmal das Quäntchen Glück gehabt. Allerdings müssen wir das dritte Tor einfach machen. So haben wir die Gäste noch einmal ins Spiel zurückgebracht." Sein Pendant auf der anderen Seite, Ralf Bünger, trauerte der verpassten Chance auf den ersten Zähler in der Fremde nach. "Wir hätten uns auf Grund der zahlreichen Chancen eigentlich den Punkt verdient gehabt. Veritas war aber einfach cleverer", meinte Bünger nach dem Schlusspfiff

Die Gäste waren sofort nach dem Anpfiff hellwach. Der Minutenzeiger hatte noch keine Umdrehung hinter sich, da klatschte ein Kopfball von Gästetorjäger Sebastian Busse ans Lattenkreuz. Nur sechs Minuten später setzte Jan Schülke einen Kopfball knapp neben das Veritas-Tor. Die Gastgeber fanden zunächst überhaupt nicht im Spiel. Ein Kampehl-Kopfball (18.) und ein Schuss von Christian Münster (19.), die beide das Tor verfehlten, waren zunächst die einzig nennenswerten Offensivaktionen.

Kurz darauf hätte Ralf Waubke eigentlich das 0:1 machen müssen. Nachdem er die komplette Hintermannschaft der Gastgeber ausgetanzt hatte, verfehlte der Stürmer freistehend das von Martin Marx gehütete Veritas-Tor.

Wie aus dem Nichts gingen die Gastgeber dann in Front. Zunächst klärte Keeper Diego Zimmermann einen Freistoß von Norman Hurlbrink. Den anschließenden Eckball verwertete Benjamin Kampehl per Kopf zum 1:0 (33.). Nur zwei Minuten später rettete Marx seiner Elf mit einer Glanzparade nach einem Busse-Knaller die glückliche Halbzeitführung.

Nach der Pause kam Veritas weitaus engagierter aus der Kabine. Schon nach 18 Sekunden strich ein Hurlbrink-Schuss knapp am Gästetor vorbei. Dann bekam Markus Bolsmann bei einer weiteren guten Möglichkeit per Kopf nicht genug Druck hinter den Ball, so dass Zimmermann das Spielgerät locker herunter pflücken konnte (50.) Nach einer Stunde die nächste dicke Möglichkeit für Veritas. Eine Flanke von Tobias Ploigt erreichte den eingewechselten Sebastian Gückel, der aus fünf Metern am gut reagierenden Gästekeeper scheitert. 

2:0 durch Kampehl gab keine Sicherheit

In der 67. Minute erzielte Kampehl nach mustergültiger Hurlbrink-Vorlage mit einem trockenem Schuss von der Strafraumgrenze das 2:0. Doch nur zwei Minuten später stand Daniel Klukas nach einem Eckball goldrichtig und markierte den verdienten Anschlusstreffer. Danach drängten die Gäste auf den Ausgleich. Waubke fand nicht die Lücke in der vielbeinig verteidigenden Veritas-Abwehr (75.). Auf der anderen Seite hätte Hurlbrink den Sack nach einem Konter zubinden müssen, doch scheiterte der Mittelfeldmotor an Zimmermann. 

Da Martin Marx in der Nachspielzeit einen Knaller von Busse noch an die Latte lenkte und Jan Schülke zuvor aus aussichtsreicher Position verzog, blieb es am Ende beim schmeichelhaften Sieg der Gastgeber. Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Gehrke, Bartkowiak, Siodla-Bober, Barsewitz, Bolsmann, Ploigt (77. Krause), Kampehl, Hurlbrink, Münster, Bandke (32. Gückel) 

Garz/Hoppenrade: Zimmermann (Tor) - Graef, Kiekbach, Schulze, Friedrichs, Klukas, Appel, Schülke, Dollase, Waubke, Busse

Quelle: prignitzer.de

08. Spieltag Lehnin vs. Veritas 4:2

2:4 aus Sicht der Gäste hieß es nach 90 umkämpften Minuten.

Mit dem wirklich letzten Aufgebot reisten die Elbestädter am vergangenen Samstag nach Lehnin. Trainer Krause stand in der Startelf und auf der Bank nahmen drei Spieler aus der zweiten Mannschaft platz. Zwei von ihnen kamen sogar zu ihrem ersten Einsatz in der Landesklasseelf und machten ihre Sache richtig gut.

Veritas kam besser aus den Startlöchern und ließ in den ersten 15 min. Ball und Gegner gekonnt laufen. Der ersten Schuss gab der agile Ploigt auf das Tor der Gastgeber ab. Dieser konnte noch pariert werden. 2 min. später zappelte der Ball im Netz und Veritas ging verdient mit 1:0 in Führung. Bandke hatten einen schönen Angriff wuchtig abgeschlossen.

Anscheinend war Veritas von der eigenen Führung geschockt, denn man zog sich jetzt zurück und ließ die Gastgeber gewähren. Mit einem Doppelschlag drehte Lehnin das Spiel. In der 22. uns 25. war Marx jeweils machtlos.

Beim Stand von 1:2 ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff berappelte sich Veritas und kam durch Gückel zum Ausgleich. (70 min). Jetzt wollte man mehr und lief in einen Konter.

Mit dem Rücken zur Wand versuchte das Krauseteam noch einmal alles. Selbst Marx tauchte kurz vor Ultimo im gegnerischen Strafraum auf. Die folgende Ecke brachte für Veritas nichts ein, doch die Gastgeber nutzen das leere Veritastor um auf 2:4 davon zu ziehen.

07. Spieltag: Veritas vs. Gransee 2:2

Veritas zeigt wieder zweites Gesicht

 

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Gleich gegen zwei Granseer Spieler setzt sich hier Veritas-Akteur Tobias Bandke (M.) durch. Ein Treffer gelang ihm aber diesmal nicht. Oliver Knoll


Die Fußballer des FSV Veritas Wittenberge/Breese erwischten im Heimspiel der Landesklasse West gegen Eintracht Gransee keinen guten Tag. Bei sommerlichen Temperaturen mussten die Gastgeber nach dem 2:2 (1:1) und dem Verlauf der 90 Minuten von einem Punktgewinn sprechen. Damit rutschte Veritas in der Tabelle hinter Pritz walk und Friesack (4:1 gegen Garz/ Hoppenrade) vom zweiten auf den dritten Tabellenplatz.

Nach dem Schlusspfiff saßen zumeist ratlose Veritasspieler unter dem Vordach des Ernst-Thälmann-Stadions. Sieben Tage nach dem 11:1 bei Brandenburg-Süd konnte sich keiner erklären, warum es diesmal nicht so lief. Auch nicht Trainer Christian Krause. "Das sind zwei Gesichter. Aber erklären kann ich es auch nicht", sagte der Wittenberger Coach. Den Willen konnte den Platzherren keiner der rund 150 Zuschauer absprechen. Allein es haperte diesmal mit der Umsetzung.

Das begann mit der Abwehr. Sicherheit und Souveränität strahlte sie nicht aus. "Das verstehe ich nicht. Sie war zuletzt eine Bank", sah der Trainer eine nicht sattelfeste Defensive. In Mittelfeld und Angriff gab es zu wenig Anspielstationen. Anders ist das Ausbreiten der Arme der Veritas-Akteure beim Versuch, das Spiel nach vorn zu tragen, nicht zu erklären. Es fehlte an Bewegung, die Außenbahnen wurden zu selten genutzt. Und der Angriff selbst erlebte einen Tag, an dem das Glück vollends ausblieb. "Ich hätte ewig spielen können, ein Tor hätte ich heute nicht erzielt", sagte Tobias Bandke selbstkritisch.

Er hätte eines machen müssen. Gleich in der ersten Halbzeit, die nicht viele Höhepunkte aufwies. Gut von Norman Hurlbrink freigespielt, brachte Tobias Bandke aus kürzester Distanz nicht am Gästetorwart und einem Verteidiger vorbei (22.). Nur zwei Minuten später allerdings führte der beste Angriff der ersten Halbzeit zur Führung der Wittenberger. Benjamin Artlich erkämpfte sich auf der rechten Seite mit viel Einsatz einen eigentlich verlorenen Ball, stieß fast bis zur Grundlinie vor und in seine scharfe Eingabe hielt Norman Hurlbrink den Fuß hinein - 1:0. Doch es dauerte nicht lang, da erzielte Philipp Schwarz, den Veritas nie so richtig in den Griff bekam, fast ungestört das 1:1 (28.).

Nach der Pause gab es hüben und drüben ein paar Chancen, ehe Gransee einen Konter startete. Mit zwei einfachen Pässen wurde die Veritas-Abwehr ausgespielt und erneut Schwarz überwand den dabei chancenlosen Martin Marx zum 1:2 (67.). In den verbleibenden 20 Minuten gelang es den Wittenbergern, Druck zu erzeugen und die Gäste in die Abwehr zu drängen. Der eingewechselte Christian Krause besetzte konsequent die rechte Außenbahn und es ergaben sich Chancen. Die besten für Tobias Bandke, der zunächst gegen den Lauf des Torwarts abzog, aber auch am Tor vorbei (78.). Und nach dem 2:2, das Christian Münster im Anschluss an eine Ecke erzielte (83.), hatte erneut Bandke sogar noch die Siegchance. Aber noch einmal scheiterte er am Granseer Torwart.

"Schwach, schwach. Heute müssen wir froh sein, einen Punkt geholt zu haben", bilanzierte Christian Krause. Und blickte ein wenig sorgenvoll in die Zukunft. Denn David Nörren (Kreuzbandriss) und Kevin Lechleitner (Knie) werden längere Zeit fehlen. Und selbst wenn am kommenden Wochenende keine Punktspiele anstehen, müssen die Wittenberger doch ran. Im Kreispokal. Und da erwartet Veritas bei Hertha Karstädt kein Spaziergang. "Die werden sehr motiviert sein", sagte der Veritas-Coach. 

06. Spieltag. Brandenburg Süd 05 II vs. Veritas 1:11

Fussball: Veritas mit Kantersieg in Brandenburg

WITTENBERGE - Mit einem unerwartet deutlichem 11:1 (5:0)-Erfolg kehrten am Sonnabend die Landesklasse-Kicker des FSV Veritas Wittenberge/Breese vom Brandenburger SC Süd 05 II heim. Das Ergebnis spricht für sich. Die Elbestädter waren den Havelstädtern in allen Belangen überlegen und hätten gut und gern in doppelter Höhe gewinnen können. Für Veritas trafen Norman Hurlbrink (3), Benjamin Kampehl (2), Christian Münster (2), Kevin Lechleitner, Tobias Bandke, Sebastian Fechner und Tobias Ploigt. Mit dem dritten Auswärtssieg in dieser Saison schossen sich die Schützlinge von Trainer Christian Krause auf den zweiten Tabellenrang. Sie waren am sechsten Spieltag der Weststaffel die einzige Mannschaft aus dem Fußballkreis Prignitz, die drei Punkte einfuhr. (ep)

 

 

05. Veritas vs. Gülitz 3:0

Am Ende zählen nur die drei Punkte

Quelle: www.prignitzer.de

Gastgeber FSV Veritas Wittenberge/Breese hat das Prignitzderby am 5. Spieltag der Fußball-Landesklasse West gegen die Gäste vom SV Rot-Weiß Gülitz klar für sich entschieden. Nach Ende der niveauarmen 90 Spielminuten stand ein 3:0 (1:0) auf der Anzeigetafel. Während sich Veri tas mit nunmehr zehn Punkten auf Rang fünf verbesserte, zieren die punktlosen Rot-Weißen weiter das Tabellenende. 

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Das war die Entscheidung: Christian Münster schießt den Ball zum 3:0 für Wittenberge/Breese ein. Gästekeeper Marian Teske kann nicht mehr entscheidend eingreifen. Torsten Gottschalk

 

"Drei Punkte, drei Tore, null Gegentore, mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen", fasste ein sichtlich bedienter Veritas-Trainer Christian Krause angesichts der blassen Vorstellung seines Teams die Partie zusammen. "Wer keine Tore schießt, kann Spiele nicht gewinnen", schob Gülitz-Trainer Erhard Fügner, der gleich auf mehrere Stammspieler verzichten musste, die nächste Floskel hinterher. "Mit dieser Mannschaft haben wir uns aber noch ganz gut verkauft. Der Sieg für Veritas ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen, geht letztendlich aber in Ordnung. "

Es war sicher kein berauschendes Fußballspiel, das die 190 Zuschauer am Sonnabend im Wittenberger Ernst-Thälmann-Stadion bei besten Bedingungen zu sehen bekamen. Die Gäste versuchten aus einer defensiven Grundhaltung heraus über Konter zum Erfolg zu kommen. Dagegen agierte die optisch dominierende Heimelf zu ideenlos, versuchte anfangs mit lang in die Spitze geschlagenen Bällen den Abwehrriegel der Rot-Weißen zu knacken. Mehr als ein Schuss von Benjamin Kampehl, den Gästekeeper Marian Teske mühelos parierte (2.), und ein überhasteter Abschluss von Christian Münster (7.) waren nicht notierenswert. Auf der anderen Seite vergab Fabrice Hanke eine gute Konterchance kläglich (18.) und auch ein Bock-Schuss verfehlte das Veritas-Gehäuse deutlich (20.).

Beide Seiten präsentierten in dieser Phase Fußball zum Abgewöhnen. Veritas-Trainer Christian Krause trieb es angesichts der vielen ungenauen Abspiele und mangelnder Bewegung bei seinem Team die Zornesröte ins Gesicht. 

Wie aus dem Nichts fiel dann das 1:0. Benjamin Artlich fasste sich ein Herz, zog einfach mal ab, und schon lag die Kugel im Gästetor (40.). Fußball kann so einfach sein. Bis zur Pause plätscherte die Partie nur noch vor sich hin.

Die Gäste kamen nach dem Wechsel engagierter aus der Kabine. Hanke verpasst eine Flanke in den Strafraum nur knapp (46.) und nur fünf Minuten später verfehlte ein Rogge-Schuss das Veritas-Tor. Auf der anderen Seite bekam Lechleitner bei seinem Versuch per Kopf nicht genug Druck hinter den Ball, um Teske ernsthaft zu gefährden. Nach gut einer Stunde versuchte es Routinier Marcel Bock aus spitzem Winkel, fand in Keeper Marx aber seinen Meister. "Macht euch das Leben doch nicht so schwer, steht enger an den Leuten", fordert Krause von seiner Elf. 

Münster -Treffer bringt die Entscheidung

Nach gut einer Stunde zog das Heimteam die Zügel wieder an. Zunächst verfehlte Tobias Bandke zweimal das Gästegehäuse (63., 66.). Der dritte Versuch saß dann. Sebastian Fechner zog in Richtung Gülitzer-Strafraum, passte im richtigen Moment zu Bandke. Der fackelte nicht lange und schoss das Leder flach ins untere Eck zum 2:0 (69.) ein. Nur fünf Minuten später fiel die endgültige Entscheidung. Diesmal bediente Fechner den mitgelaufenen Münster, der zum 3:0 traf. Danach hatten Fechner und der eingewechselte Ploigt bei Veritas, sowie Steffen Wiede und Bock auf Seiten der Gäste noch einige Möglichkeiten. Weitere Tore fielen aber nicht mehr. Wittenberge/Breese: Marx (Tor) - Bartkowiak, Gehrke, Artlich, Nörren (46. Barsewitz), Kampehl, Münster, Hurlbrink, Fechner, Lechleitner (63. Siodla-Bober), Bandke (76. Ploigt).

Gülitz: Teske (Tor) - Czekalla (73. Barthel), St. Wiede, Berger, Hanke (70. T. Wiede), Varchmin (83. Schulze), Rogge, Guthke, Teske, Bock, Wolgast.